Einstieg in das allgemeine Klettererlebnis

 

 

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1. Allgemeines

Sämtliche Touren auf diesen Seiten wurden von mir selbst durchgeführt. Die daraus entstandenen Tourenbeschreibungen wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen und unabhängig von evtl. Führerangaben erstellt. Es wird trotzdem keinerlei Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Beschreibungen übernommen. Jeder Bergsteiger ist verpflichtet, sich vor Begehung einer Route über deren aktuellen Zustand und Schwierigkeit mit Hilfe von Karten, Führerliteratur oder durch Befragung von Hüttenwirten, Bergführern bzw. Fremdenverkehrsämtern eingehend zu informieren.           

 

Wichtige Infos für Touren

 

 

2. Schwierigkeitsbewertungen bei Klettersteigen

Die Schwierigkeitsbewertung beruht auf einem Vergleich der Klettersteige untereinander, wobei ich folgende vierstufige Skala verwende: leicht, mäßig schwierig, schwierig, sehr schwierig. Die Einstufung erfolgt nach meinen persönlichen Erfahrungen und ist unabhängig von evtl. Führerangaben.

    

3. Schwierigkeitsbewertung beim Klettern           

Bei allen Klettertouren gilt grundsätzlich die allgemein gültige UIAA-Alpenskala. Die unteren sechs Schwierigkeitsgrade sind wie folgt definiert sind:

I: Geringe Schwierigkeiten. Einfachste Form der Felskletterei (kein leichtes Geh- Gelände!). Die Hände sind zur Unterstützung des Gleichgewichtes erforderlich. Anfänger müssen am Seil gesichert werden. Schwindelfreiheit ist bereits erforderlich.

II: Mäßige Schwierigkeiten. Hier beginnt die Kletterei, welche die Drei-Punkte-Haltung erforderlich macht.

III: Mittlere Schwierigkeiten. Zwischensicherungen an exponierten Stellen empfohlen. Senkrechte Stellen verlangen bereits Kraftaufwand. Geübte und erfahrene Kletterer können Passagen dieser Schwierigkeit noch ohne Seilsicherung erklettern

IV: Große Schwierigkeiten. Hier beginnt die Kletterei schärferer Richtung. Erhebliche Klettererfahrung notwendig. Längere Kletterstellen bedürfen meist mehrerer Zwischensicherungen. Auch geübte und erfahrene Kletterer bewältigen Passagen dieser Schwierigkeit gewöhnlich nicht mehr ohne Seilsicherung.

V: Sehr große Schwierigkeiten. Zunehmende Anzahl an Zwischensicherungen ist die Regel. Erhöhte Anforderungen an körperliche Voraussetzungen, Klettertechnik und Erfahrung. Lange hochalpine Routen im Schwierigkeitsgrad V zählen bereits zu den ganz großen Unternehmungen in den Alpen und außeralpinen Regionen.

VI: Überaus große Schwierigkeiten. Die Kletterei erfordert weit überdurchschnittliches Können und hervorragenden Trainingsstand. Große Ausgesetztheit, oft verbunden mit kleinen Standplätzen. Passagen dieser Schwierigkeit können in der Regel nur bei guten Bedingungen bezwungen werden.

Zur weiteren Differenzierung können durch Angabe von "-" oder "+" die untere bzw. obere Grenze eines Schwierigkeitsgrades angegeben     werden (meist erst ab III verwendet).

Inzwischen sind die Schwierigkeitsgrade im Laufe der Jahre stetig nach oben gegangen. Für mich war der VI.  Grad  im Alpinen Gelände die Grenze meines Leistungsvermögens. 

 

 

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4. Ausrüstung

Bei der Begehung von Klettersteigen sollte die Verwendung von Brust- und Hüftgurt (oder Kombigurt), Y-Klettersteigset mit passender Seilbremse und zwei Klettersteigkarabinern mit Verschlußsicherung, sowie Steinschlaghelm eine Selbstverständlichkeit sein. Hinzu kommen Bergschuhe mit griffiger Profilsohle (bei schwierigen Klettersteigen ohne Steighilfen sind evtl. auch Kletterschuhe empfehlenswert), Wetterschutz, Rucksackapotheke, Proviant und (falls gewünscht) griffige Lederhandschuhe. Für weniger geübte Klettersteiggeher oder Kinder kann auch eine zusätzliche Sicherung mit Hilfe eines Seils durch erfahrene Begleiter sinnvoll sein. Tips für Klettertouren und Hochtouren möchte ich nicht geben, da hier das erforderliche Material stark von der jeweiligen Tour abhängt.

    5. Verhalten am Berg

Anfänger sollten sich zunächst eine gewisse Alpinerfahrung durch einfache Wandertouren aneignen, um Ausdauer, Trittsicherheit und Selbstsicherheit zu erlangen. Der ersten Klettersteig (bzw. Hochtour oder Klettertour) sollte nur mit einem Bergführer oder erfahrenen Begleiter durchgeführt werden, der die richtige Technik und korrekte Handhabung der Ausrüstung vermitteln kann. Jeder sollte nur solche Touren machen, deren Anforderungen er auch gewachsen ist; falscher Ehrgeiz hat in den Bergen nichts zu suchen! Für die meisten Touren ist absolute Schwindelfreiheit erforderlich; das lostreten von Steinen durch unsauberes Gehen ist unbedingt zu vermeiden, um weiter unten befindliche Bergsteiger nicht zu gefährden (Trittsicherheit kann man lernen)! Übrigens: Auf Klettersteigen sollte man, wie es der Name schon verrät, klettern und sich nicht, wie man leider oft sieht, mit aller Gewalt am Drahtseil hochziehen. Das Drahtseil sollte nach Möglichkeit nur zum Sichern dienen! Alle Steighilfen (Seile, Leitern, Klammern, usw.) vor Benutzung immer auf deren Festigkeit überprüfen, da sich die Verankerungen durch Witterungseinflüsse oder Blitzschläge lösen können!

6. Wetter

Bergtouren sollte man nicht bei zweifelhaftem Wetter unternehmen. Regen, Schneefall oder Vereisung kann im Gebirge sehr gefährlich sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man auf einem Klettersteig von einem Gewitter überrascht wird, da die Drahtseile ein hervorragender Blitzableiter sind. Frühzeitiger Aufbruch und Beobachtung der Wolkenentwicklung, sowie rechtzeitiges Umkehren im Zweifelsfall sind sicherlich die besten Empfehlungen.    

 

Wetterkunde 1
Wetterkunde 2

 

 

Wolfgang Hillmer 

 

 

    

 

©  Wolfgang Hillmer    -  zuletzt aktualisiert am  01.07. 2017  

      

    


                            Sachsendorf  •  2001-2008